Teilgebiet Bürgerliches Recht

Im Bürgerlichen Recht (auch Zivil- oder Privatrecht genannt) geht es im Wesentlichen um die Rechtsbeziehungen zwischen den Bürgern, etwa um das Zustandekommen eines Vertrages, um mögliche Leistungsstörungen und Schadenersatzansprüche .

 

Grundstudium - Vorlesungen:

- BGB Allgemeiner Teil und Rechtsgeschäftslehre (6 SWS)

- BGB Schuldrecht AT und vertragliche Schuldverhältnisse (6 SWS) bzw. ab WS 2009/10: Schuldrecht I und II (5 SWS)

- BGB gesetzliche Schuldverhältnisse (2 SWS)

- Sachenrecht (4 SWS)

Zu diesen Veranstaltungen werden Semesterabschlussklausuren angeboten. Für die Zulassung zur mündlichen Magisterprüfung müssen Sie

mindestens zwei der Klausuren bestanden haben (ab einer Bewertung mit 4 Punkten ist eine Klausur bestanden)
und insgesamt 10 Wertungspunkte (Notenpunkte bestandener Klausuren) erreicht haben.
Die Klausuren können beliebig oft versucht werden. Es ist zu empfehlen, an möglichst allen angebotenen schriftlichen Arbeiten teilzunehmen. Zusätzlich können auch die Arbeitsgemeinschaften und Tutorien besucht werden - hier werden sie speziell auf die Klausuren vorbereitet.

Später empfiehlt sich der Besuch der Veranstaltung „Einführung in die Methodik der Fallbearbeitung“. Für den Teilbereich Bürgerliches Recht wird diese Veranstaltung jeweils im Wintersemester angeboten.  

 

Hauptstudium:

Im Hauptstudium ist innerhalb des Gebietes einer der nun aufgeführten Schwerpunkte zu wählen. Es muss nur einer der genannten Schwerpunkte gewählt werden. Innerhalb des Schwerpunkts sollten die aufgeführten Vorlesungen besucht werden.

1. Vertiefungsbereich Arbeitsrecht

Vorlesungen: Erwartet wird der Besuch von mindestens 8 SWS weiteren Vorlesungen. 

Geeignet sind grundsätzlich Veranstaltungen aus dem Bereich des Kollektiv- und Individualarbeitsrechts. Regelmäßig angeboten werden:

- Arbeitsrecht (Grundvorlesung aus dem "Pflichtfachstoff" - unter dieser Rubrik finden Sie die Vorlesung im Vorlesungsverzeichnis) 

- Betriebsverfassungsrecht und Unternehmensmitbestimmung (das ist eine Vorlesung aus dem "Schwerpunkt" Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht)

- Koalitions-, Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht (das ist auch eine "Schwerpunktvorlesung")

- Arbitsgerichtliches Verfahren (Schwerpunktvolesung)

Weitere Veranstaltungen können nach Maßgabe des Lehrangebots und möglichst nach Absprache mit den jeweiligen Dozenten dazu gewählt werden.

Übungen/Seminare: Die im Rahmen des Grundstudiums geforderten Leistungsnachweise reichen als Vorbedingung für die Meldung zur Prüfung aus. Es ist allerdings sehr zu empfehlen, zum Ende des Studiums zur Überprüfung des eigenen Leistungsstandes einen weiteren Leistungsnachweis vorzusehen. Dieser Leistungsnachweis kann in einer geeignet erscheinen Übung oder einem Seminar (auch in den so genannten Wahlfachgruppen des Hauptfachs abgelegt werden. Wie für alle Leistungsnachweise gilt auch hier, dass für einen Schein die erbrachte Leistung mindestens mit "ausreichend" (vier Punkten) bewertet werden muss.

 

2. der variable Vertiefungsbereich

Hier können Sie frei aus dem zivilrechtlichen Lehrangebot des Fachbereichs Rechtswissenschaften Vorlesungen auswählen.

Vorlesungen: Erwartet wird der Besuch von mindestens 8 SWS weiteren Vorlesungen.

Geeignet sind grundsätzlich Veranstaltungen aus dem Bereich des Erb- und Familienrechts sowie des Zivilprozessrechts.  Regelmäßig angeboten werden:

- Privatrechtsgeschichte der Neuzeit

- Erbrecht, Familienrecht

- Zivilprozessrecht

- Urheberrecht

- Arbeitsrecht

- Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kapitalgesellschaftsrecht, Konzern- und Umwandlungsrecht, Kaptalmarkt- und Übernahmerecht

- Internationales Kaufrecht, Internationales Privatrecht, europäisches und internationales Verfahrensrecht

- europäisches Kartellrecht, deutsches Kartell- und Vergaberecht, Recht des unlauteren Wettbewerbs

Weitere Veranstaltungen können nach Maßgabe des Lehrangebots und möglichst nach Absprache mit den jeweiligen Dozenten dazu gewählt werden.

Übungen/Seminare: Die im Rahmen des Grundstudiums geforderten Leistungsnachweise reichen als Vorbedingung für die Meldung zur Prüfung aus. Es ist allerdings sehr zu empfehlen, zum Ende des Studiums zur Überprüfung des eigenen Leistungsstandes einen weiteren Leistungsnachweis vorzunehmen. Dieser Leistungsnachweis kann in einer geeignet erscheinen Übung oder einem Seminar - auch in den so genannten Schwerpunktbereichen des Hauptfachs abgelegt werden. Wie für alle Leistungsnachweise gilt auch hier, dass für einen Schein die erbrachte Leistung mindestens mit "ausreichend" (vier Punkten) bewertet werden muss.